WIE ALLES BEGANN ...
Der Kremser Opa
Blaue Schürze, frecher Hut. Der Kremser Opa war schon ein richtiges Unikat. Aber eines war er nicht: geizig. Denn nach jeder Messe in der Georgikirche schenkte er seinen Heckenklescher freigiebig an alle aus, die vorbeikamen.
Denn so ist das bei uns in der Südsteiermark – komm‘ her, samma mehr. Deshalb kamen immer mehr Leute zum Kremser Keller, und zum Heckenklescher gab’s bald belegte Brote. Und später Strauben, die im Nu weggegessen waren. Deshalb herrschte am nächsten Ostermontag rege Betriebsamkeit in der Küche und die Gäste konnten sich über köstliche Nusskipferl und Germstrauben freuen. Damit war der Grundstein für den heutigen Buschenschank gelegt.
Der alte keller
Wie heute noch lagen die Gebäude auch früher versteckt zwischen Schatten spendenden Bäumen mitten im Weingarten.
Der Wein wurde natürlich ganz standesgemäß direkt aus dem Weinkeller heraus ausgeschenkt. Und danach suchte sich jeder das Platzerl aus, das im gefiel, vertiefte sich in Gespräche oder genoss einfach die Aussicht.
Und im Grunde ist es auch heute noch immer so. Nur zu essen gibt es mehr und der Wein ist viel besser, versprochen.
Der Umbau
Tradition bewahren, Altes wertschätzen und mit neuen Ideen in die Zukunft gehen. Das war unser Motto für den großen Umbau und 2013 konnte der Kremser Keller seine Türen das erste Mal im neuen Gewand öffnen. Wenn du genau schaust, findest du deshalb hier und da noch ein altes Schätzchen, das wir liebevoll restauriert haben. Genau das macht es bei uns so gemütlich.